La traviata... eine märchenhafte Kammerinszenierung von Voice Passion.

 

Und mittendrin, die freiheitsliebende Lebedame, manchmal aber auch schon etwas kränklich erscheinende Violetta Valéry. Vortrefflich wird sie dargestellt von der auch aus dem Fernsehen bekannten Sopranistin Lauren Francis. Welch eine begnadete Stimme, welch ein Reichtum an schauspielerischer Gestaltung und kommunikativer Gestik! Schon mit den souverän bewältigten und nicht zuletzt wegen der Koloraturpassagen schwierig zu singenden Arien im ersten Akt hatte sich die Künstlerin rasch in die Herzen des Publikums gespielt. Schwarzwälder-Bote

 

La Traviata ist eine der drei beliebtesten Opern weltweit.

Giuseppe Verdis Musik besticht durch Brillianz und Dramatik- und wer hat die Melodie des Trinklieds noch nicht gepfiffen? Die Geschichte der Kurtisane Violetta ist ein Klassiker der Literatur und prädestiniert für die italiensiche Oper: Der Tenor Alfredo verliebt sich in die Sopranistin Violetta. Diese gibt für ihn ihren Lebenswandel in Paris auf und zieht mit ihm aufs Land um ihre Tuberkulose zu heilen. Im zweiten Akt kommt Alfredos Vater, ein Bariton, und bringt Violetta dazu, ihren Geliebten zu verlassen. Die Beziehung seines Sohnes zu einer Kurtisane ist gesellschaftlich nicht haltbar und verhindert die Heirat für Alfredos Schwester. Todkrank und wieder in Paris empfängt Violetta im dritten Akt Alfredo samt Vater. Trotz aller Reue und dem Wunsch Violetta zu retten, stirbt sie, die Hilfe kam zu spät!

 

Der Regisseur Franz Garlik inszeniert eine märchenhafte und durchsichtige Geschichte, in der die Menschen im Vordergrund stehen und es Platz gibt für kleine Nuancen. Die kurzweilige und nahe Form begeistert durch ihre Schlichtheit.

 

Musikalisch werden die 15 Darsteller und das siebenköpfigen Kammerorchester von Stellario Fagone, Stellvertretender Chorleiter der Staatsoper, München geleitet. 

 

Lauren Francis in der Hauptrolle verkörpert diese Figur bis ins Detail absolut glaubhaft und singt die Partie, als wäre sie ihr auf den Leib geschrieben. Zahlreiche Kritiken, aus anderen Produktionen, feiern ihre Interpretation:

 

Und sie spielte nicht nur diese Rolle. Sie lebt sie, und dürfte vielen Besuchern Tränen in die Augen angesichts des tragischen Schlusses und Ihrer großartigen Künstlerischen Leistung getrieben haben. Thomas Rank für Meine Heimat

 

Die walisische Sopranistin Lauren Francis überzeugte in der Rolle der Violetta und bot ein breites Darstellungsspektrum von Koketterie bis Verzweiflung und Tragik und bestach durch ihre stimmgewaltige Präsenz.

Westfälische Nachrichten

 

Bravo-Rufe: Für Lauren Francis gab es am Ende italienisch-leidenschaftliche Bravo-Rufe im Stile der Arena in Verona. Tolle Primadonna... Das Publikum hatte schon während der Vorstellung immer wieder anerkennenden Applaus gespendet. Münstersche Zeitung